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2008/04/10 dpa-Meldung zum Social Painting "Kopf eines Engels":
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MÜNSTER: Bis zu 1000 Menschen können gemeinsam
das Kunstwerk eines Engelsgesichtes erschaffen: Der Künstler Klaus Schröer will 500 bis 1000 verschiedene Zeichnungen von einem Engelskopf in Frontalansicht sammeln. Dann würden die Abbildungen am
Computer zu einem einzigen Bild verschmolzen, sagte Schröer am Donnerstag in Münster. Alle Bilder würden eingescannt und mit einem besonderen Verfahren übereinandergelegt. Bisher seien rund 50
Zeichnungen eingegangen. Bis zum 15. Mai könne man sich an dem «Social Painting» mit einer eigenen Zeichnung beteiligen. Die Namen der Teilnehmer sollen bei einer Ausstellung veröffentlicht werden.
(Internet: www.social-painting.com)
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2008/04/10 Das erste überregionale Social Painting ist gestartet!
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Schicken Sie mir Ihren “Kopf eines Engels”
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Mit dem beiliegenden Formular
(PDF) können Sie jetzt und hier am ersten überregionalen Social Painting teilnehmen. Senden Sie mir Ihre Zeichnung eines Engelskopfes in Frontalansicht. Nach dem Einsendeschluß am 15. Mai
2008 wird aus allen Zeichnungen ein einziges Bild nach statistischen Methoden erstellt. Alle nichtanonymen Teilnehmer werden später bei Ausstellungen auf einer Tafel genannt. Was wird da
wohl rauskommen??? Eine erste noch vertrauliche Hochrechnung mit 50 Zeichnungen aus einem Feldversuch sieht bereits äußerst spannend und vielversprechend aus! Download Formular
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2008/04/04 “Das mystische Lamm”, 24 Teilnehmer
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2008/03/20 “Tribut an Edgar Allan Poe”, 26 Teilnehmer
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2008/03/19
Der Feldversuch für ein überregionales Social Painting ist erfolgreich abgeschlossen worden.
Das Resultat nach nur 50 Zeichnungen ist beeindruckend, wird aber nicht veröffentlicht, um
Voreingenommenheiten bei der weiteren Durchführung dieses Social Paintings zu vermeiden.
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2008/03/17 Social Painting hat jetzt ein Signet und einen Slogan.
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2008/03/15 Feldversuch als Test für überregionales Social Painting begonnen.
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2008/03/13 “Der Schrei nach Gerechtigkeit”, 31 Teilnehmer
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Das zweite Social Painting, bei
dem die Teilnehmer ein Gesicht unter dem Motto “Der Schrei nach Gerechtigkeit” zeichnen sollten, war ein großer Schritt nach vorn, da das Thema und die Vorgaben wesentlich mehr Freiheitsgrade
boten, als bei der Mona Lisa. Zugleich war diese Aktion mit einigen Schwierigkeiten verbunden, die sich jedoch noch am selben Tag als sehr lehrreich und lösbar erwiesen.
Zunächst
besuchte ich der Thematik entsprechend eine Veranstaltung der linken Szene (Social Painting verstehe ich als unabhängig und überparteilich), wobei jedoch nicht soviele Zeichnungen generiert
wurden, wie ich erhofft hatte. Daraufhin ging ich noch in ein paar Gaststätten auf der Suche nach Freiwilligen und hatte schließlich über 30 Zeichnungen.
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Social Painting im Coco Loco
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Das zweite Problem war etwas
hartnäckiger. Mein Hinweis an alle Zeichner, das Gesicht so ins Blatt zu setzen, dass es das Blatt ausfüllt, war z.T. auf Grund der lauten Umgebungen untergegangen. Als ich die in eine
rechteckige Formularfläche gezeichneten Bilder am Rechner übereinander legte, kam ein chaotischer grauer Matsch heraus, da die verschiedenen schreienden Gesichter in völlig unterschiedlichen
Größen gezeichnet worden waren.
Daraufhin beschloss ich einen Kunstgriff, der mir legitim erschien. Ich legte zwei Höhenlinien für die Augen und die Mundwinkel fest, skalierte alle
Zeichnungen proportional auf diese Größe und positionierte sie entsprechend horizontal zentriert auf den beiden Linien. Das Resultat überzeugte mich, dass dieser Schritt in die richtige
Richtung führt.. mehr
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2008/03/07
Die Westfälischen Nachrichten berichten über das erste Social Painting. Hier geht es zum Artikel
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2008/03/06 Kommentare von Teilnehmern zum Resultat “Mona Lisa”:
“danke für die Mail, dass Ergebnis ist wirklich erstaunlich! Es lebe die statistische Kunst!”, “das Ergebnis ist wirklich ganz erstaunlich geworden. Die Augen sind sehr ausdrucksvoll
und selbst das Lächeln zu erkennen. Mein Kollege Thomas meinte die Mona Lisa erkennen zum können.”
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2008/03/05 “Mona Lisa”, 24 Teilnehmer
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Im Landesmuseum
Münster entstand im Anschluss an meinen Vortrag zum Genter Altar und meinen Arbeiten der letzten Jahre mein erstes Social Painting: ein schlichtes Portrait der Mona Lisa. Über einen Beamer
wurde ein quadratischer Ausschnitt des berühmtesten Gesichtes der Welt an die Wand geworfen. Das Publikum hatte die Aufgabe, dieses in einem ebenfalls quadratischen Feld auf einem Formular
abzuzeichnen, was es mit großer Begeisterung tat.
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Die Premiere: Social Painting
der Mona Lisa im Landesmuseum Münster
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Das Resultat überraschte mich
selbst. Obwohl die einzelnen Zeichnungen z.T. sehr wenig Ähnlichkeit mit der Mona Lisa hatten, galt dies nicht für das daraus entstandene Social Painting. Vielmehr erschien dieses wie eine
Art impressionistisches Gemälde derselben. mehr
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2008/02/29 Die Idee des Social Paintings wird geboren
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Nach einer mehrjährigen und nahezu
vollständigen Unterbrechung meiner zeichnerischen Tätigkeiten, habe ich Weihnachten 2007 wieder mit dem Zeichnen begonnen. Schon kurz darauf begann ich mit statistischen Methoden zu arbeiten,
um verborgene Bilder aus meinem Geist sichtbar zu machen.
So zeichnete ich z.B. ohne eine konkrete Vorlage vier Skizzen eines Würfels. Diese kombinierte ich nach einfachen
statistischen Prinzipien mit Hilfe des Computers zu einer einzigen Skizze. Nach dieser fertigte ich dann gleichsam in einem zweiten Destillationsprozess vier etwas feinere Zeichnungen und
kombinierte diese dann erneut. Das Ergebnis war der links zu sehende Kubus.
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Anhand fast identischer
Portraits meiner Tochter erläutere ich die Prinzipien statistischer Malerei
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Im Zusammenhang mit diesen
statistischen Bildern wurde mir schnell klar, dass sich nach diesem Prinzip auch Bilder aus dem kollektiven Bewusstsein von sozialen Gruppen sichtbar machen lassen - das Social Painting wurde
so am 29.2.2008 als Idee geboren. mehr
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